Das wichtigste Werkzeug unserer Diagnostik ist das psychiatrische Gespräch mit Ihnen. Wir geben Raum für die Beschreibung Ihres Problems und leiten Sie durch unsere Fragen. Welche Beschwerden haben sich entwickelt? Was ist Ihnen widerfahren? In welcher Lebenssituation befinden Sie sich? So entsteht Schritt für Schritt ein differenziertes Bild, welches es uns erlaubt, eine Diagnose zu stellen.
Manchmal benötigen wir dazu weitere Befunde wie Fremdanamnesen, psychometrische Tests, Laboruntersuchungen oder die Erweiterung der Diagnostik bei anderen Fachärzten.
Dabei beziehen wir die von Ihnen mitgebrachten Vorbefunde ein.
Aus dem großen Feld der psychischen Erkrankungen, die wir
behandeln, wollen wir Ihnen hier einen Ausschnitt aufzeigen:
• Angsterkrankungen
• ADHS: Fortführung einer bereits in der Kindheit begonnenen
ADHS-Behandlung nach Vorlage entsprechender Vorbefunde.
Aus Kapazitätsgründen keine ADHS Testungen und
medikamentösen Neueinstellungen.
• Bipolare Störungen
• Burnout-Syndrome
• Dementielle Erkrankungen
• Depressive Störungen
• Essstörungen
• Komplizierte Trauerreaktionen
• Persönlichkeitsstörungen einschl. Borderline-Syndromen
• psychische Begleiterkrankungen bei anderen körperlichen
Erkrankungen
• Psychosen
• Suchterkrankungen
• Zwangstörungen
Vertiefende Informationen finden Sie unter:
www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org
Nach einem oder mehreren Gesprächen entsteht in Absprache mit Ihnen ein vorläufiger Behandlungsplan, den wir im weiteren Verlauf immer auf seinen Erfolg hin überprüfen und gegebenenfalls verändern werden.
Wesentliche Bestandteile unseres Konzeptes sind
Psychoedukation, Psychotherapie und medikamentöse Behandlung. Manchmal kann es erforderlich sein, zunächst eine stationäre Behandlung in einer psychiatrischen oder psychosomatischen Klinik einzuleiten oder eine psychosomatische Rehabilitationsbehandlung zu beantragen.
Die Einnahme von Psychopharmaka wie z.B. eines Antidepressivums kann in vielen Fällen ein wichtiger Baustein für eine rasche Besserung Ihres Zustandes sein.
Wir achten sehr genau auf eine möglichst gute Verträglichkeit und die angemessene Dosierung, Dauer und Überwachung der medikamentösen Behandlung.
Besonders wichtig ist uns dabei auch, dass Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, die Sie eventuell einnehmen, vermieden werden.
Psychoedukation dient der Verbesserung von Krankheitsverständnis und -bewältigung.
Ihre Beschwerden lassen sich meistens durch unsere gemeinsame Analyse Ihrer Denk- und Verhaltensmuster besser verstehen und verändern. Oftmals geht es darum, innere Widerstände und Hemmungen zu überwinden, um wieder Zugang zu den eigenen Fähigkeiten und Ressourcen zu finden.
Wir stellen Informationen auf dem aktuellen Stand der Forschung zur Verfügung und entwickeln mit Ihnen alltagspraktische Veränderungsübungen.
Manchmal ist dabei auch die Erarbeitung einer neuen Tagesstruktur bedeutsam.
Wir bieten in unserer Praxis tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie an.
Dabei arbeiten wir in regelmäßigen Sitzungen Zusammenhänge zwischen Ihren aktuellen Schwierigkeiten mit inneren Konflikten und früheren Beziehungserfahrungen heraus.
Auf dieser Grundlage entsteht die Möglichkeit, Ihr Erleben, Denken und Handeln in die von Ihnen gewünschte Richtung zu verändern.
Manchmal erscheint auch ein anderes psychotherapeutisches
Vorgehen, z.B. Verhaltenstherapie, traumaspezifische oder
systemische Therapie sinnvoll.
Dann beraten wir Sie entsprechend und geben genaue Empfehlungen und Kontaktdaten.